8. ÖSD Tagung

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Die 8. ÖSD Tagung, die am 6. Februar zum zweiten Mal online stattgefunden hat, hat das Interesse zahlreicher Lehrerinnen und Lehrer aus der ganzen Welt geweckt, die trotz des schönen Wetters - zumindest in Griechenland - und der mehrstündigen Dauer aktiv dabei gewesen sind. Die Tagung, welche dem seligen Christos Karabatos gewidmet war,eröffnete die Leiterin des ÖSD Instituts Griechenland MMag. Christina Ruttner. Bei ihrer Begrüßung hieß sie die verehrten Gäste wie auch alle Teilnehmenden willkommen und betonte u.A. die Wichtigkeit, die DaF-Welt andauernd neu zu entdecken und zu bereichern.

Denn, wie die Botschafterin der Republik Österreich, Mag.a Hermine Poppeller, in ihrem Grußwort so treffend ausdrückte, sind die DeutschlehrerInnen Sprachdiplomaten, die nicht nur die Sprache, sondern auch die Kultur eines Landes - und in diesem Fall sogar dreier Länder- repräsentieren.


Das zentrale Thema der diesjährigen wissenschaftlichen Tagung lautete „Neu gegen alt oder doch lieber hybrid“. Es handelt sich dabei um die aktuelle Frage, ob es nicht von Vorteil wäre, die neuerworbenen Kompetenzen in den Lehralltag mit einzubinden und somit ein hybrides Lehrmodell anzuwenden. Die Quarantäne hat uns aus unserer Komfortzone hinausgeführt, wie Dr.in Manuela Glaboniat, wissenschafliche Leiterin des ÖSD, festgestellt hat. Jedoch „macht Not erfinderisch“ und wir alle können „aus der Not eine Tugend machen“. In Ihrem Grußwort hob die Leiterin des Fachbereichs für deutsche Sprache und Literatur der Universität Athen, Prof. Dr. FriederikiBatsalia, hervor, die Notwendigkeit, die Lehrer-Schüler Interaktion in passenden Wegen umzusetzen.
Die Präsidentin des Panhellenischen DeutschlehrerInnen Verbandes, Dr. Christina Markoudizitierte bei ihrer Begrüßungden chinesischen Philosophen Laozi und zwar „Lernen […]wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück“!

Die Vorträge der Tagung befassten sich alle mit der qualitativen Förderung der neuer Medien, die laut Melissa Chatziioannou, Bildungskoordinatorin für DaF, gewinnbringend in den Präsenzunterricht integriert werden sollten. Man sollte sich nichtsdestotrotz vor Augen halten, dass jedes neue Medium neue Inhalte beinhaltet, wie Prof. Dr. Anthi Wiedenmayer, Leiterin der Abteilung für Deutsche Sprache und Philologie der Aristoteles universität Thessaloniki, betonte. Renommierte WissenschaftlerInnen aus Griechenland und Österreich hielten das Interesse bis zum späten Nachmittag aufrecht. Während der Tagung konnte man an einem Wettbewerb teilnehmen, dessen Verlosung am 3. März im Livestream stattfinden wird.

ÖSD Institut Griechenland

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